Thwala, Sipho Mandla Agmatir

  Thwala, Sipho Mandla Agmatir 



                                           (Südafrika)  

 

 











 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Name

Thwala

 

 

 

 

 

 

Vorname

Sipho Mandla Agmatir

 

 

 

 

 

 

Alias

"Phoenix Strangler"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tätertyp

Serienmörder



 

 

                                1968 –



 

 











 

 

 

 

 

 

 

 
 


 

 

 

 

 

Geboren

1968

Geburtsort

KwaMashu, KwaZulu - Natal

Opfer

mindestens 16 Frauen

Ermordet

wahrscheinlich noch 3 weitere Frauen

Verletzt

 

Tatort

in den Zuckerrohrplantagen von Mount Edgecombe nahe dem Ort Phoenix

Bundesstaat/-land

 / Südafrika

Tatzeitraum

1996 bis 1997

Urteil

506 Jahre Gefängnis

Vollstreckung


Durban

0

 

Straftat in Kurzform:

Sipho Mandla Agmatir Thwala (* 1968 in KwaMashu, KwaZulu-Natal) ist ein südafrikanischer Serienmörder, der als „Phoenix Strangler“ bekannt wurde. Zwischen 1996 und 1997 vergewaltigte und ermordete er mindestens 16 Frauen und wurde zu 506 Jahren Haft verurteilt. Es wird jedoch angenommen, dass er für mindestens drei weitere Morde verantwortlich ist.

Zwischen Februar und Juni 1997 werden in den Zuckerrohrplantagen von Mount Edgecombe, in der Nähe der Ortschaft Phoenix, sieben gefesselte, vergewaltigte und verbrannte Frauenleichen entdeckt, von denen lediglich ein Opfer identifiziert werden kann. Es handelt sich um Hlengiwe Mfeka, die mit einem Mann mitfuhr, der ihr einen Job angeboten hatte. Aufgrund der Täterbeschreibung ihrer Schwester konzentrieren sich die Ermittler auf 30- bis 40-jährige Schwarze, die in den afrikanischen Siedlungen rund um die Plantagen wohnen. Bis Juli findet die Polizei zwölf weitere Leichen, jedoch auch eine Zigarettenkippe und zwei benutzte Kondome, die schließlich die DNA des Täters liefern.

Ein Abgleich dieser mit alten Polizeiakten führt die Ermittler zu dem wegen Vergewaltigung vorbestraften Sipho Thwala, der sich kurz darauf in seinem Haus widerstandslos verhaften lässt. Bei der anschließenden Hausdurchsuchung werden Schmuck, Kleidung und Blutspuren der Opfer sichergestellt. Während des Verhöres gesteht er, unter dem Vorwand Arbeitskräfte für ein Hotel in Durban zu suchen, immer wieder ortsansässige Frauen in sein Auto gelockt zu haben, die er dann in den Zuckerrohrplantagen von Mount Edgecombe fesselte, vergewaltigte und bestialisch ermordete. Um die Tatsache wissend, dass die Zuckerrohrfelder nach der Ernte von den Besitzern abgebrannt werden, schien ihm dies der perfekte Tatort, um Spuren zu verwischen. Der vom Gericht bestellte Psychiater stufte ihn als intelligent und extrem gefährlich ein.

16 Morde und 10 Vergewaltigungen können ihm zweifelsfrei nachgewiesen werden. Bei drei weiteren Morden kann seine Täterschaft nicht hundertprozent geklärt werden. Am 31. März 1999 wird Sipho Thwala vom Gericht in Durban zu 506 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt.