Patterson, Kelsey

        Patterson, Kelsey    


 

                                                                             (USA)  











 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Name

Patterson

 

 

 

 

 

 

Vorname

Kelsey

 

 

 

 

 

 

Alias

 

 

 

 

 

 

 

 

 

910

hingerichtet seit 1976

(Wiedereinführung der Todesstrafe in d. USA).

 

 

 

Tätertyp

Doppelmörder

 

 

                            1954 - 2004



 


 










 


 

 

 

 

 

 
 


Gouverneur Rick Perry: "Im Interesse der Gerechtigkeit und der öffentlichen Sicherheit verweigere ich den Antrag des Angeklagten auf Umwandlung und Aufschub"

 

 

 

 

Geboren

24.03.1954

Geburtsort

 

Opfer

Louis Oatis (61) und Dorothy Harris (41)

Ermordet

 

Verletzt

 

Tatort

Palästina / Texas

Bundesstaat/-land

Texas / USA

Tatzeitraum

25.September 1992  (sowie bereits 1980 und 1983)

Urteil

Todesstrafe (trotz ärztlichem Einspruch)

Vollstreckung

18.05.2004  um 06:20 Uhr (Giftspritze)  Texas

 

 

 

Straftat in Kurzform:

 

Im US-Bundesstaat Texas wurde am Dienstagabend der 50 Jahre alte Kelsey Patterson durch die Giftspritze hingerichtet. Er war wegen Mordes an dem 63 Jahre alten Louis Oates und dessen 41 Jahre alter Sekretärin Dorothy Harris zum Tode verurteilt worden. Am 25. September 1992 verließ Patterson seine Wohnung und ging zu der benachbarten Ölfirma, die Oates gehörte. Oates stand gerade auf einer Ladeplattform, als Patterson hinter ihn trat und ihn ohne Vorwarnung mit einer .38-Kaliber Pistole erschoss. Patterson wollte sich gerade entfernen, als Frau Harris aus ihrem Büro kam, den erschossenen Oates sah und zu schreien anfing. Daraufhin tötete er auch sie durch einen Kopfschuss.

 

Patterson ging nach Hause, erzählte seinem Mitbewohner von der Tat, zog sich bis auf die Socken aus und erwartete so die Polizei.

 

In den Jahren 1980 und 1983 hatte Patterson bereits zwei Personen ohne ersichtlichen Grund erschossen, wurde aber auf Grund seiner paranoiden Schizophrenie nicht vor Gericht gestellt, sondern therapiert. Im Falle Oates und Harris entschieden ein Psychiater und eine Jury, dass er geistig kompetent sei und des Mordes angeklagt werden könne; Gerichte verwarfen sämtliche Berufungen. Allerdings empfahl der Gnadenausschuss des Staates Texas dem Gouverneur, Pattersons Todesurteil in eine lebenslängliche Freiheitsstrafe umzuwandeln, was dieser jedoch ablehnte.

 

Gouverneur Perry verweigerte die vom texanischen Begnadigungsausschuss geforderte Umwandlung mit der Begründung, dass die Frage, ob Patterson wegen psychischer Krankheit nicht hingerichtet werden könne, zehn mal von verschiedenen Gerichten geprüft worden sei und jede Instanz zu dem Ergebnis gekommen sei, dass es kein gesetzliches Hindernis für eine Hinrichtung gäbe. „Außerdem sei Patterson außerordentlich gewalttätig und da es in Texas kein lebenslänglich ohne Bewährung gäbe, sei nicht auszuschließen, dass der Angeklagte wieder freikommen könne“, sagte Perry.

Patterson wurde für einen Doppelmord hingerichtet, den er vor 12 Jahren ausführte, als er mit einem Gewehr auf die Straße gegangen war und ohne erkennbaren Grund zwei Menschen erschossen hatte.

Während der Verhandlung gab er an, er würde durch Implantate ferngesteuert.

Bereits 1981 wurde bei Patterson eine paranoid-halluzinatorischer Schizophrenie diagnostiziert.

 

Letzte Mahlzeit: Patterson verzichtete auf eine letzte Mahlzeit, nahm aber ein alkoholfreies Getränk zu sich.

 

Kesley Pattersons -letzte Worte:

 " Ich bin nicht schuldig. Gebt mir meine Rechte zurück! Gebt mir mein Leben zurück!