McGein, Ed (Edward)  



                                                                                 (USA)  

 










 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Name

 McGein

 

 

 

 

 

 

Vorname

 Ed  (Edward)

 

 

 

 

 

 

Alias

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tätertyp

 Serienmörder

 

 

 

 

                                  1906- 1984

                   

 


 










 


 


 


 

 

            

Das ehemalige Haus von Ed Gein (es wurde später niedergebrannt).

Das "heilige" Zimmer der Mutter.

 Ansonsten sah es im Haus so aus.

 




 


 


 


 

 


Die ermordete Bernice Worden...

 ...und ihr Geschäft in Plainfield

 

 Die Gerichtsverhandlung.

 

Geboren

 8. August 1906

Geburtsort

 La Crosse  (Plainfield im Waushara County)

Opfer

 Die Zahl der Opfer ist unbekannt

Ermordet (bekannte Morde)

 Mary Hogan (51), Bernice Worden ( ), Evelyn Hartley ( ), Mary Weckler ( )

Verletzt

 

Tatort

 Plainfield

Bundesstaat/-land

 

Tatzeitraum

 1946 bis 1957

Urteil

 1958 für geisteskrank erklärt (eingeliefert ins Central State Hospital in Waupun)

Verlegung

 1978 in das Mendota Mental Health Institute

 Natürlicher Tod

 am 26. Juni 1984  ( 77 )  in Mendota

 

Straftat in Kurzform:

Die strenge Herrschaft seiner Mutter ließ nicht zu, dass er und sein Bruder Henry Umgang mit Mädchen hatte. Hier liegt auch das geradezu krankhafte Interesse an der Anatomie des anderen Geschlechts begründet. Als die Mutter 1945 starb, besorgte er sich medizinische Fachbücher und Pornozeitschriften und begann kurz darauf nachts, als Grabschänder auf dem Gemeindefriedhof, weibliche Leichen auszubuddeln und den Leichen die Haut abzulösen. Anschließend gerbte er sie und zog sie sich über. Er schmückte mit der Haut Möbel und Schneiderpuppen.


Weil er eine Geschlechtsumwandlung wollte, was damals im konservativen Mittleren Westen der 50er Jahre völlig undenkbar war, machte er sich deshalb einen Anzug aus echter Frauenhaut. Da er mehr Leichen brauchte tötete er.

Er wurde für zwei Morde angeklagt hat aber wahrscheinlich noch mehr Frauen getötet.

Bei seiner Verhaftung und anschließenden Hausdurchsuchung fand man in dem abgelegenen Anwesen Armbänder aus Menschenhaut, zehn zersägte Menschenköpfe und Stühle, deren Sitzfläche mit Hautstreifen bespannt waren. Die nackte und kopflose Leiche von Bernice Worden hing verkehrt herum an Seilen und Flaschenzügen und war vom Brustbein bis zum Vaginalbereich aufgeschlitzt, wobei sämtliche Genitalien herausgeschnitten waren.


In einem Schuhkarton befanden sich weibliche Genitalien. Ein Gürtel und eine Weste aus Frauenbrüsten wurden ebenfalls als Beweismaterial sichergestellt. Die im Kühlschrank aufbewahrten Organe wiesen darauf hin, dass Gein auch von seinen Opfern gegessen hatte.

Polizeifotos zeigten abgetrennte Köpfe auf einem Tisch, deren leere, offene Augen ins nichts starten.

Er wurde im Januar 1958 für geisteskrank erklärt. Seit dem hat er den Rest seines Lebens in den geschlossenen Anstalten von Waupun und Mendota verbracht.

Starb als mustergültiger Häftling friedlich 1984 im Alter von 77 Jahren in Mendota.