Garza, Juan Raul                                                                               


     

                           (USA)     











Juan Raul Garza, ein brutaler und  rücksichtsloser Drogenhändler und Geldwäscher, der auch vor einem Mord nicht zurückschreckte.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Name

Garza

 

 

 

 

 

 

Vorname

Juan Raul

 

 

 

 

 

 

Alias

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tätertyp

Drogenhändler und Geldwäscher

# 720

hingerichtet - 2001

 


                           1957 - 2001



 


 










 


 


 

 

 

 
 


           

Garza, der allmächtige Chef eines Drogenhändlerringes

 

 

 

 

Geboren

1957 (genaues Geburtsdatum unbekannt)

Geburtsort

 

Opfer

Insgesamt 8, 3 kamen zur Anklage

Ermordet

Thomas Rumbo (36 ), Gilberto Matos und Erasmo De La Fuente

Verletzt

 

Tatort

 

Bundesstaat/-land

Indiana/USA

Tatzeitraum

1978 bis 1992

Urteil

Todesstrafe (Giftspritze)

Vollstreckung

19.06..2001  um  07:09 Uhr im US-BG  Terre Haute / Indiana

 

 

 

Straftat in Kurzform:


Am Dienstagmorgen, dem 19.06.2001, wurde im US-Bundesgefängnis in Terre Haute der 44 Jahre alte Juan Raul Garza durch die Giftspritze hingerichtet. Garza war als Chef eines komplizierten Drogenhändlerrings in Texas verantwortlich für acht Morde mehrfachen Verstoßes gegen die Marihuana- Gesetze und Geldwäsche. Garza verkauft Tausende von Pfund Marihuana in Texas, Louisiana und Michigan und verdiente dabei Hunderttausende von Dollar.

 

Die Staatsanwaltschaft klagte ihn allerdings nur wegen Mordes an Thomas Rumbo (36), der angeblich mit der Polizei zusammengearbeitet hatte, und an Gilberto Matos und Erasmo De La Fuente an, von denen zumindest der Letztere gar keine Verbindung zum Drogenhandel gehabt hatte. Wegen dieser drei Auftragsmorde wurde Garza nach einem 1988 erlassenen Bundesgesetz zum Tode verurteilt.

 

Zweimal wurde seine Hinrichtung verschoben, weil seine Anwälte u. a. darauf hinwiesen, daß die Todesstrafe auf Bundesebene rassistisch angewendet würde. Diese Gründe wies Generalstaatsanwalt John Ashcroft nun zurück, Präsident George W. Bush wies daher das Gnadengesuch zurück und auch der Oberste Gerichtshof wies zwei letzte Berufungsklagen ab. Kurz vor seiner Hinrichtung erklärte Garza, es täte ihm leid, so viel Schmerz verursacht zu haben, und er wolle sich dafür entschuldigen.

 

Er verbrachte den Montag vor seiner Hinrichtung ganz entspannt und in Ruhe. Er las in einem Buch, schaute Fernsehen und bekam noch einmal Besuch von seinen Anwälten. Von 2 Aufsehern ließ er sich den Ablauf der Hinrichtung erläutern.

 

Als letzte Mahlzeit hatte sich Juan Raul Garza: Steak, Pommes frites, Zwiebelringe, Diät-Cola und drei Scheiben Brot bestellt.